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Ihr fragt, ich antworte 21/365

Aus dem privaten Umfeld erreichte mich die Frage: “Was wählt die Wahlsächsin?”

Ich habe einige Zeit überlegt, ob ich diese Frage tatsächlich beantworten soll, aber ja: Ich werde sie beantworten, allerdings kann ich sie derzeit lediglich in der Abwandlung “Was wähltE die Wahlsächsin?” beantworten, da ich derzeit weder für die Kommunal-, noch für die Landtagswahl sagen kann, wo ich meine Kreuze machen werde.

Pauschal kann ich nicht beantworten, was ich in der Vergangenheit gewählt habe. Ich bin wohl die typische Wechselwählerin, die auch gerne mal bei einer Wahl ihre Stimmen verteilt und die Kreuze bei der Erst- und Zweitstimme bei unterschiedlichen Parteien macht.

Die erste Wahl, bei der ich wahlberechtigt war, fiel exakt auf meinen 18. Geburtstag. Es war die Europawahl im Jahr 2004. Ich habe damals “Die feministische Partei – Die Frauen” gewählt. Es war die einzige Wahl, bei der meine Stimme eine Kleinstpartei bekam. Bei den anderen Europawahlen kann ich gar nicht mehr genau sagen, wer meine Stimme erhalten hat. Ich vermute am ehesten die Grünen.

Bei den Bundes- und Landtagswahlen kann ich mich ebenfalls nicht mehr an jede einzelne Wahl erinnern. Bei der Bundestagswahl 2017 bekam meine Erststimme die Linke – dies war allerdings eine reine Wahl der Person, die im Wahlkreis Bautzen I antrat und meine Zweitstimme bekam Bündnis 90/Die Grünen. An mein Wahlverhalten bei der Bundestagswahl 2013 kann ich mich noch genau erinnern: Damals bekam die CDU meine Erststimme und die SPD meine Zweitstimme – ich erinnere mich so genau, da ich danach sagte, dass ich die Koalition gewählt habe, zu der es dann kam. Bei den anderen Bundestagswahlen bekam meine Stimme vermutlich meist die Grünen. Bei den Landtagswahlen tendenziell eher die SPD, da die mir die Politik von Bündnis 90/Die Grünen in Hessen immer etwas fern war. In Sachsen kann ich es mir allerdings sehr gut vorstellen auf Landesebene die Grünen zu wählen, wenngleich meine Erststimme vermutlich an eine Person aus einer anderen Partei gehen wird. Zu dem, was ich wählen werde, folgt aber zu gegebener Zeit noch ein Beitrag.

Bei Kommunalwahlen habe ich bisher immer meine Stimmen auf mehrere Kandidat*innen von fast allen antretenden Parteien verteilt, da für mich – gerade in der Kommunalpolitik – Personen und weniger Parteien eine Rolle spielen. Und auch in diesem Jahr wird es so sein, dass Personen von der CDU bis hin zu den Linken Stimmen von mir erhalten.

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